Oralchirurgie in Hollfeld

Zahnarzt Dr. Seizinger bei einer Zahnoperation unter OP-Licht.

Die Gesundheit Ihrer Zähne ist unsere tägliche Aufgabe und Leidenschaft. Mit umfassenden präventiven Maßnahmen sorgen wir dafür, dass Zähne und Zahnfleisch möglichst lange gesund bleiben. Es gibt allerdings Situationen, in denen meint es die Natur nicht immer gut mit den Zähnen unserer Patienten. Dann müssen wir chirurgisch eingreifen. In unserer Zahnarztpraxis in Hollfeld sind wir auf kleinere und größere Eingriffe bestens vorbereitet.


„Der langfristige Erhalt Ihrer natürlichen Zähne steht für uns an erster Stelle. Mit modernen oralchirurgischen Verfahren können wir heute Zähne retten, die noch vor wenigen Jahren verloren gegangen wären. Eine Wurzelspitzenresektion mit Lupenbrille ermöglicht uns präzises Arbeiten mit minimaler Belastung für Sie als Patient. Wichtig ist dabei die enge Zusammenarbeit zwischen allen Fachbereichen – von der Endodontie über die Chirurgie bis hin zur prothetischen Versorgung.“

– Dr. med. dent. Oliver Seizinger


Was kostet eine Wurzelspitzenresektion?

Die Kosten einer Wurzelspitzenresektion werden seitens der GKV übernommen. Ausnahme: wenn der entstandene Defekt mit Knochen aufgefüllt wird-

Was kostet es, Weisheitszähne entfernen zu lassen?

Die Entfernung eines Weisheitszahns kostet in der Regel zwischen 200 und 500 €. Bei der Entfernung aller vier Weisheitszähne können die Gesamtkosten bei 500 bis 1.000 EUR liegen. Die Basisbehandlung unter örtlicher Betäubung wird von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Zusätzliche Leistungen wie Lachgas sind Privatleistungen.

Wie viel kostet eine parodontalchirurgische Behandlung?

Eine parodontalchirurgische Behandlung kann je nach Umfang zwischen mehreren hundert bis über tausend Euro kosten. Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten ab einer Taschentiefe von 3,5 mm. Zusätzliche moderne Verfahren wie Laserbehandlungen kosten etwa 20 € pro Zahntasche, eine Emdogain-Therapie zur Geweberegeneration etwa 250 € pro Zahn.

Tut eine Wurzelspitzenresektion weh?

Während des Eingriffs spüren Sie durch die örtliche Betäubung keine Schmerzen. Nach Abklingen der Betäubung können leichte bis mäßige Wundschmerzen auftreten, die mit den verordneten Schmerzmitteln behandelbar sind. Die Beschwerden lassen normalerweise nach drei bis fünf Tagen deutlich nach. Bei anhaltenden oder zunehmenden Schmerzen sollten Sie Ihre Praxis kontaktieren.

Gibt es Risiken bei einer Weisheitszahn-OP?

Eine Weisheitszahnentfernung ist ein Routineeingriff mit geringen Risiken. Mögliche Komplikationen wie Schwellungen, Nachblutungen oder vorübergehende Empfindlichkeit sind normal und klingen in der Regel innerhalb weniger Tage ab. In ungewöhnlichen Fällen kann es zu Nervschädigungen oder Infektionen kommen. Durch gründliche Voruntersuchungen mit Röntgenbildern minimieren wir diese Risiken erheblich.

Feste Zähne auf Implantaten – Ihre langfristige Lösung

Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln aus Titan oder Keramik, die fest im Kieferknochen verankert werden und verloren gegangene Zähne ersetzen. Als oralchirurgische Spezialisten setzen wir Implantate mit modernster Technik und höchster Präzision. Ob einzelner Zahn, mehrere Zähne oder vollständiger Zahnersatz – Implantate bieten Ihnen festen Halt und natürliches Kaugefühl.

Dank computergestützter Planung und schonender Operationsverfahren können wir heute auch in schwierigen Ausgangssituationen zuverlässige Ergebnisse erzielen. Bei unzureichendem Knochenangebot bauen wir den Kieferknochen gezielt auf. Moderne Konzepte wie die Sofortimplantation oder „Feste Zähne an einem Tag“ ermöglichen schnelle Versorgungen ohne lange Wartezeiten.

Ideale Nachsorge und mögliche Risiken: Was Sie zu einem oralchirurgischen Eingriff wissen müssen

Nach einem oralchirurgischen Eingriff sind leichte Beschwerden wie Wundschmerzen, Schwellungen und auch geringfügige Nachblutungen ganz normal.

Während der Behandlung selbst spüren Sie dank der örtlichen Betäubung keine Schmerzen. Sobald die Betäubung nachlässt, können Sie bei Bedarf das von uns verordnete Schmerzmittel einnehmen. In der Regel lassen die Schmerzen innerhalb von etwa drei bis fünf Tagen deutlich nach.

Die Schwellungen erreichen meist am zweiten oder dritten Tag ihren Höhepunkt und bilden sich danach langsam zurück. Es hilft, wenn Sie die betroffene Stelle vorsichtig mit feucht-kalten Umschlägen kühlen. Falls die Schmerzen nach dem dritten Tag nicht besser werden, sondern anhalten oder sogar zunehmen, bitten wir Sie, sich umgehend bei uns in der Praxis zu melden.

Risiken und Komplikationen kommen bei oralchirurgischen Eingriffen selten vor. Dazu gehören etwa Nachblutungen, Wundinfektionen oder vorübergehende Taubheitsgefühle.

Durch gründliche Voruntersuchungen, den Einsatz moderner Operationsmethoden und eine sorgfältige Nachsorge sorgen wir dafür, diese Risiken so gering wie möglich zu halten. Um Ihre Genesung optimal zu unterstützen, erhalten Sie von uns genaue Hinweise, wie Sie sich in der Zeit nach dem Eingriff verhalten sollten.

Wie lange dauern chirurgische Behandlungen?

Die Zeit, die für einen chirurgischen Eingriff benötigt wird, hängt von dessen Art und Komplexität ab:

  • Wurzelspitzenresektion:
    • Pro Zahn beträgt die Dauer üblicherweise 15 bis 30 Minuten.
    • Bei schwer zugänglichen Backenzähnen oder komplexeren Fällen kann die Behandlung 60 bis 90 Minuten in Anspruch nehmen.
  • Weisheitszahnentfernung:
    • Die Entfernung eines einzelnen Weisheitszahns dauert im Schnitt etwa 20 Minuten.
    • Für die Entfernung aller vier Weisheitszähne in einer Sitzung sind 60 bis 90 Minuten vorgesehen. Die genaue Dauer variiert je nach Lage und Zugänglichkeit der Zähne im Kiefer.
  • Freilegung verlagerter Zähne:
    • Dieser Eingriff ist meist innerhalb von 30 bis 60 Minuten abgeschlossen.

Wird eine anschließende kieferorthopädische Eingliederung des Zahns in die Zahnreihe notwendig, erstreckt sich die gesamte Behandlungsdauer auf mehrere Monate bis zu einem Jahr. Wir begleiten diesen Prozess in enger Abstimmung zwischen Oralchirurgie und Kieferorthopädie.

Wurzelspitzenresektionen

Um entzündete Zähne zu retten, kann eine sogenannte „Wurzelspitzenresektion“ notwendig werden. In diesem Fall entfernen wir die entzündete Wurzelspitze mit einem kleinen operativen Eingriff.

  1. Durch einen minimalen Schnitt in die Mundschleimhaut können wir die Wurzelspitze und umliegendes entzündetes Gewebe sauber und vollständig entfernen.
  2. Die Wurzelkanäle dichten wir mit einer Füllung ab, nachdem wir sie gereinigt und desinfiziert haben.
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Weisheitszahnentfernungen

Nicht in jedem Fall müssen Weisheitszähne entfernt werden. Das entscheiden wir nach einer genauen Befundung mittels aktueller Röntgenbilder. Wenn die Weisheitszähne gerade herauswachsen und andere Zähne in ihrer Entwicklung nicht gestört werden, können diese großen Backenzähne oft im Kiefer verbleiben. Sollte es medizinisch notwendig sein, die Weisheitszähne zu entfernen, sind Sie bei uns genau richtig!

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Behandlung verlagerter Zähne

In manchen Fällen ist es notwendig, Zähne im Kieferknochen freizulegen. Zähne, die schief angelegt sind und nicht gerade aus dem Knochen herauswachsen würden, oder Zähne, die im Kieferknochen verbleiben, legen wir mit einer kleinen operativen Maßnahme frei. Dank einer sofortigen kieferorthopädischen Versorgung können diese Zähne in der Regel problemlos in die bestehenden Zahnreihen eingegliedert werden.

Parodontal-Chirurgische Behandlung

Wenn Patienten mit einer fortgeschrittenen Parodontitis in unsere Praxis kommen, sind in der Regel kleinere operative Eingriffe nötig, um die Entzündungen zu stoppen. So können wir drohenden Zahnverlust vermeiden und bei Bedarf den Kieferknochen wieder aufbauen.

Schmerzfrei behandeln

Ob umfangreiche Implantationen oder die Entfernung von Weisheitszähnen: Für sämtliche Eingriffe bieten wir unseren Patienten individuelle Möglichkeiten der Schmerzbehandlung – von Lachgas, über die kurze Sedierung bis zur Vollnarkose.

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Partner der Praxen

Wenn Ihr Hauszahnarzt Sie für eine spezielle Behandlung an uns überweist, dann stimmen wir den Behandlungsplan und die Therapie eng mit der behandelnden Kollegin oder dem Kollegen ab. Auch in der Nachsorge sind wir Ansprechpartner für Sie und Ihre Zahnarztpraxis.